Schöffengrund/Laufdorf: Die Schöffengrunder SPD hatte ihre Mitglieder zur Ortsvereinsversammlung ins Laufdorfer Vereinsheim geladen. Auf der Tagesordnung standen die Nominierung der Kandidaten für die Kreistagswahl im März 2016, die Begrüßung eines Neumitgliedes, Ehrungen verdienter Mitglieder und eine Diskussion über Baugebiete in den einzelnen Schöffengrunder Ortsteilen.

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(Bildunterschrift – von links nach rechts: Rudi Uhl, Timo Hoffmann, Gianni Piana)

Gianni Piana (24) aus Oberwetz wurde als Neumitglied bei den Schöffengrunder Genossen und Genossinnen herzlich willkommen geheißen. Der SPD –Ortsvereinsvorsitzende Timo Hoffmann begrüßte ihn sichtlich erfreut und hoffte, dass zukünftig noch weitere junge Mitglieder den Weg in die Schöffengrunder SPD finden werden. Anschließend ehrte er Rudi Uhl aus Laufdorf  für 50 Jahre Mitgliedschaft in der SPD und überreichte ein kleines Präsent. Friedhelm Uhl (Laufdorf) und Helmut Theiss (Niederwetz) sind ebenfalls seit 50 Jahren Mitglieder der Partei. Ihre Ehrungen werden nachgeholt, da beide nicht anwesend sein konnten.

Ohne Gegenstimmen wurden  Anke Hartmann und Timo Hoffmann als Schöffengrunder Kandidaten für die  nächste Kreistagswahl nominiert. Martin Heise vervollständigt als Nachrücker die Liste der Schöffengrunder Sozialdemokraten.

Die Schöffengrunder SPD fordert nachdrücklich, dass die Kommunen in Hessen finanziell entlastet werden müssen, wenn sie ihren Aufgaben wirklich nachkommen sollen. Die Jugendpflege in Schöffengrund dürfe nicht aufgegeben werden. Erste gute Ansätze in der Gemeinde seien erkennbar und brauchten Zeit sich zu entwickeln. Jedem der anwesenden Genossen war klar, dass Schwalbach in der Bauleitplanung der Gemeinde vorne liegt und das Zentrum bildet. Die anderen Schöffengrunder Ortsteile dürften aber nicht abgehängt werden. Fazit der Diskussion, die in einen Beschluss mündete: „Wenn junge Schöffengrunder in ihren Dörfern bauen wollen, dann muss das möglich sein.  Den Rahmen dafür setzt die Gemeindevertretung. Es gibt z.B. in Laufdorf immer wieder Nachfragen, die nicht bedient werden können. Wenn die Zeit der Dorferneuerung vorbei, muss losgelegt werden können. In den anderen Ortsteilen ebenso!“